Mein Rückblick 2019

Zu Beginn eines neuen Jahres lasse ich immer nochmal das Alte Jahr Revue passieren. Das gilt auch für das Berufsleben als Fotografin. Was habe ich alles erlebt, was war besonders lustig, was gab es Neues?

Da ich auf den Hochzeiten häufig nach dem lustigsten Erlebnis, der schönsten Hochzeit, der schönsten Deko und so weiter und so fort gefragt werde, habe ich beschlossen, dass ich dieses Jahr nicht von meinen Erlebnissen berichte, sondern genau diese Fragen alle beantworten werde. Und ich sage Euch, es ist tatsächlich gar nicht so leicht, sich da festzulegen. Denn jede Woche erlebe ich neue Hochzeiten und jede hat ihre spannenden und ergreifenden Augenblicke, die ich auf jeden Fall nicht vergessen werde.

Hinweis: dass ein oder andere Mal wird euch dabei auch Werbung über den Weg laufen. Diese ist völlig freiwillig. Aber mir ist es wichtig, die großartigen Dienstleister zu benennen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben.

1. Die schönste Party

Dann fange ich mal mit der schönsten Hochzeitsparty an. Ich habe mich für meine erste Hochzeit des Jahres im April 2019 auf Schloss Reichenow entschieden. Aufgelegt hatte an dem Abend DJ Greg Oorange. Einerseits hatte er meinen Musikgeschmack total getroffen, was aber natürlich nichts damit zu tun hat, wieso ich die Party toll fand. Bei dieser Hochzeitsfeier hat die ganze Gesellschaft, egal welchen Alters und egal zu welcher Musik getanzt. Und das mit so viel Eifer und Schwung, dass es einfach ansteckend war. Wer gerade mal nicht tanzte, war im Raum bei der Bar oder im Vorraum, um dort an der Fotobox Spaß zu haben. So blieb die ganze Gesellschaft immer gut in Bewegung. Es war ein Abend, der in Erinnerung bleibt.

2. Die schönste Location

Bei der schönsten Hochzeitslocation habe ich mich für drei Orte entschieden. Die Hochzeitslocation meiner Mallorcahochzeit hat mich am meisten beeindruckt.

Der Hof Steinreich im Spreewald und das „von Greifswald“ in Berlin haben mir einfach am allerbesten gefallen und würden zu mir persönlich gut passen.

Alle 3 Hochzeitslocations haben aber etwas gemeinsam. Sie lassen sich individuell gestalten und es gab mehrere Räume bzw. mit einem Hof bzw. Garten mit viel Platz drumherum. Dadurch konnten sich die Hochzeitsgäste viel bewegen. Das lockerte den Tag ungemein auf.

3. Mein schönster Moment

Mein schönster Moment war eindeutig dieser, der auf dem Foto zu sehen ist. Der Sonnenuntergang ist meist zu der Zeit, wenn gegessen wird oder gerade Reden gehalten werden. Dadurch ist es oft nicht möglich, die sich ändernden Farben des Himmels zu beobachten. Bei dieser Hochzeit im Mai wurde draußen gegessen und wir hatten die ganze Zeit diesen Blick und konnten das Farbspektakel genießen. Die Sonne verschwand ganz langsam hinter den Bergen und der DJ spielte dazu einfach genau die richtige Musik. Das war genau mein Moment.

4. Der schönste Sonnenuntergang

Hach, die schönen Sonnenuntergangsfotos. Sie sind von jedem heiß geliebt. Am besten gelingen sie im Herbst und Winter. Oder wie hier auf Mallorca, mit den Bergen im Hintergrund.

5. Die beste Idee

Kennt ihr das? Es gibt einen Empfang gleich nach der Trauung. Im Angebot ist Sekt und Orangensaft, der allerdings ganz oft für die 5 anwesenden Kinder abgezählt ist. Aber nach einer knappen Stunde in der freien Trauung möchtet ihr vielleicht eher erstmal den Durst löschen oder mit etwas anderem als Sekt anstoßen.

Deshalb hat mir die Idee von meiner Braut Mandy so wahnsinnig gut gefallen. Sie hatte zu ihrer Hochzeit eine Getränkebar aufgestellt. Dort gab es große Gläser / kleiner Gläser / Wasser / Softdrinks, Bier und eben auch Sekt. Jede konnte sich selbst bedienen. Es war so viel unkomplizierter. Zumal sich dort jeden den ganzen Tag lang bedienen konnte.

6. Der heißeste Tag

Die letzten zwei Jahre war es jedes Hochzeitswochenende sehr, sehr warm. Ich komme aber erstaunlich gut damit klar und habe nicht das Gefühl, dass es mich stört. Im August 2019 hatte ich dann eine Hochzeit direkt an der Spree. Toll dachte ich, so am Wasser weht doch sicherlich ein Lüftchen. Pustekuchen. Der Blick auf die „Autobahn“ Spree (kaum zu glauben, was dort für ein Verkehr herrscht) war schön, aber es gab keinen Luftzug. Bis kurz vor der Trauung bin ich dann tatsächlich in Badehose durch die Gegend gelaufen, weil es nicht mehr anders ging.

Die Feier am Abend haben wir dann übrigens in der „Arche“ auf der Spree verbracht. Der Blick über die Spree, direkt auf den Sonnenuntergang entschädigte für die Hitze des Tages. Die wunderschöne Dekoration des Tages kam von der Muldentaler Blattlaus.

7. Der schönste Trend auf Hochzeiten

Damit meine ich mal nicht die vielen Dekokonzepte, die es auf Instagram oder Pinterest zu finden gibt. Ich meine einen ganz anderen Trend. Nämlich den der Outdoorspiele. Noch vor 10 Jahren gab es bei einer Hochzeit am Abend (nicht selten peinliche) Spiele, die das Brautpaar vor den Gästen etwas spielen durfte. Manchmal waren auch Gäste involviert. Aber oft durfte man nur zusehen. Die Paare begannen auf den Einladungen einzutragen, dass sie sich keine Spiele wünschen. Und inzwischen sind sie kaum noch zu finden. Aber um die Gäste am Nachmittag zu unterhalten, gibt es inzwischen Outdoorspiele wie zum Beispiel ein großes Jengaspiel. Das ist eine guten Möglichkeit, um die Gäste zu mischen, damit sie sich besser kennenlernen. Ich habe auch schon Hochzeiten erlebt, bei denen diese Spiele wie in kleine Wettkämpfe „ausarteten“. Am Ende gab es sogar ein vom Brautpaar gestifteten Preis.

Diese Spiele lassen sich übrigens auch leihen: https://happily-ever-after.berlin/dekorationsverleih/must-haves/gaestefuersorge

8. Mein schönstes Fotos

Mein Lieblingsfoto ist im Urlaub entstanden und meine Tochter hat es gemacht. Wir sind fotografisch sehr gut aufeinander abgestimmt. Fotografieren ist eins der wenigen Themen, bei denen sie sich etwas erklären lässt ;- )

9. Was habe ich sonst erlebt?

Die meiste Zeit verbringe ich tatsächlich auf Hochzeiten. Aber ja, ich mache auch ab und zu etwas anderes. Zum Beispiel war ich zusammen mit meiner Freundin Susi Krautwald bei einem Styled Shooting über den Dächern Berlins. Das brachte einerseits Spaß und ich habe an dem Tag jede Menge gelernt.

Und ich habe zusammen mit Anika von Kaeppchn gearbeitet. Bei ihr können sich Freundinnen oder Kolleginnen einen ganz besonderen Tag gönnen. Für jeden gab es eine Typberatung und ein Styling. Ja nach Bedarf gab es sogar eine ganz neue Frisur. Ich habe diese Tage fotografisch begleitet und es gab neben der Reportage Vorher- Nachher Fotos und Portraits.

10. Hochzeitsdekoration

Ganz zum Schluss gibt es doch noch ein paar Dekorationsfotos für euch. Ich bin jede Woche aufs Neue beeindruckt, wie viele Ideen die Dekorateure doch haben, damit es immer abwechslungsreich bleibt.

Ein Konzept von Stephanie Langner (Agentur Traumhochzeit Leipzig)
Das Konzept ist eine eigene Idee von Mandy Klimt zu ihrer Hochzeit.
Dieses neue Konzept hat Carsten von der Flowerfactory Berlin erstellt.

Ihr seid herzlich eingeladen, zu kommentieren und zu teilen.

Best of Instagram

Instagram ist, finde ich, eine tolle Erfindung. Ich liebe es, Fotos zu zeigen und Fotos anzusehen. Oft hole ich mir dadurch Inspirationen oder freue mich auch manchmal einfach nur, was es für schöne Fotos auf der Welt gibt. Ich kann euch sehr gut damit erreichen und meine Kunden und Freunde erhalten so immer mal wieder einen Einblick in meine Arbeit.

Gibt es auch etwas, das ich an Instagram nicht mag? Ja, auf jeden Fall. Meist mache ich mir tatsächlich viele Gedanken darüber, welches Foto ich zeigen werde. Es gibt viele Likes und Kommentare dazu. Und dann verschwindet das Foto wieder. Wenn sich nicht gerade jemand das ganze Profil ansieht und auf diesem Wege die Fotos entdeckt, dann war es das auch schon wieder. Gerade Fotos, die inzwischen 2 oder 3 Jahre alt, verlieren sich in einer langen Reihe an Fotos. Schade. Und dafür mache ich mir dann auch noch immer so viele Gedanken, was ich so an Text dazu schreibe.

Deshalb gibt es heute für euch mal eine Auswahl an Fotos aus meinem Profil, damit sie nicht nur auf Instagram zu sehen sind.

Wer mag, kann mir sehr gerne einen Kommentar dazu schreiben. Was haltet ihr von der Idee, die Fotos auf diese Art etwas zu „konservieren“?